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Persönliche Begegnungen machten das Finale des Skulpturenradwegs besonders

Manuela TirlerMit vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern, persönlichen Begegnungen und kreativen Mitmachaktionen fand das Veranstaltungsprogramm zum 20-jährigen Bestehen des Skulpturenradwegs beim Sennfelder Dorffest einen würdigen Abschluss. Das vielfältige Angebot rund um Kunst und Kultur wurde den ganzen Nachmittag über hervorragend angenommen und machte das Jubiläumsfinale zu einem besonderen Erlebnis.

Großen Zuspruch fand die von Ralph Gaukel begleitete Fahrradtour entlang des Skulpturenradwegs. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ausgewählte Kunstwerke aus nächster Nähe kennenzulernen und dabei spannende Hintergrundinformationen zur Entstehung des Skulpturenradwegs und zu den einzelnen Skulpturen zu erfahren.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Bildhauerin Manuela Tirler. Die Künstlerin, deren Skulptur „Waldstück“ seit 20 Jahren zum Skulpturenradweg gehört, berichtete direkt an ihrem Werk über dessen Entstehung und ihre künstlerische Arbeit. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die seltene Gelegenheit, mit der Künstlerin persönlich ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und mehr über die Ideen hinter ihren Arbeiten zu erfahren. Der offene Austausch wurde von allen Seiten als ausgesprochen bereichernd empfunden.

Für kreative Begeisterung sorgte Johanna Huber von der Kunstwerkstatt Bauland. Ihre Mitmachangebote wurden von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen hervorragend angenommen. Mit viel Freude wurde gemalt, gestaltet und ausprobiert. Besonders beliebt waren die eigens gestalteten Jubiläums-Buttons mit einem Motiv von Manuela Tirler. Viele Besucherinnen und Besucher ließen sich ihren Button anschließend persönlich von der Künstlerin signieren und trugen ihn stolz als Erinnerung an diesen besonderen Tag.

Auch die beliebten Rikschafahrten mit Wolfgang und Birgit Glasl fanden erneut großen Anklang. Sie ermöglichten es insbesondere älteren Menschen und Gästen mit eingeschränkter Mobilität, ausgewählte Stationen des Skulpturenradwegs auf angenehme Weise zu erleben.

„Das Finale in Sennfeld hat noch einmal gezeigt, wie lebendig der Skulpturenradweg auch nach 20 Jahren ist. Kunst wird besonders dann erlebbar, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam die Region entdecken“, freute sich die Organisatorin Marlies Ebel-Walz vom Zweckverband Regionaler Industriepark Osterburken (RIO).

Mit dem gelungenen Abschluss in Sennfeld endet zwar das Veranstaltungsprogramm des Jubiläumsjahres, die Feierlichkeiten sind jedoch noch nicht ganz vorbei. In den kommenden Wochen startet die heiße Phase des Malwettbewerbs „20 Jahre Skulpturenradweg“. Kinder und Jugendliche sind eingeladen, ihre Eindrücke vom Skulpturenradweg kreativ festzuhalten. Die Ausschreibung und alle Informationen zur Teilnahme finden Sie auf der Webseite www.skulpturenradweg.de.

Der Zweckverband Regionaler Industriepark Osterburken bedankt sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere bei der Künstlerin Manuela Tirler, Tourguide Ralf Gaukel, Johanna Huber von der Kunstwerkstatt Bauland. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, dass das Jubiläumsfinale zu einem unvergesslichen Nachmittag voller Kunst, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse wurde.Gruppenfoto vor dem Waldstück

Text: eb
Fotos: Gaukel & Ebel-Walz