Skulpturen

Nach Gemeinden:

Kunst in der Natur

Noch dazu Werke, auf die man sich auf den ersten Blick vielleicht keinen Reim machen kann oder die gar Abwehrreaktionen auslösen

Aktuelles - Skulpturenradweg | Skulpturen am Radweg - Kunst in der Landschaft

Aktuelle Mitteilungen über den Skulpturenradweg…

Skulptur "Subterran" von Jochen Damian Fischer

Subterran (2018)15.04.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Jochen Damian Fischer mit  „Subterran“ (Standort: Streckenabschnitt Bödigheim-Buchen).

Für Subterran entwarf Fischer einen sechs Meter langen Tunnel unter der Erde. Über eine Treppe soll der Besucher auf diesen mit Wellstahl verkleideten Weg in die Unterwelt geleitet werden. Der Tunnel und dessen Verlauf sind von außen nicht zu erkennen.

Der schmale Weg führt über zwei Knickstellen in das Innere eines Zylinders: Das Tageslicht wird unterbrochen, man erkennt kaum die Hand vor Augen. Der Gang wird bestimmt durch die niedrige Raumhöhe, den Klang der eigenen Schritte und den spärlichen Lichteinfall. Es ist das Gefühl, eine Parallelwelt zu betreten, vom außen abgeschirmt zu sein – aufregend, beklemmend; ein ganz eigenes Raumerlebnis eröffnet sich.

Skulptur „Ausgrabung“ von Shinroku Shimokawa

„Ausgrabung“ Shinoroku Shimokawa 08.04.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Shinroku Shimokawa mit dem Titel „Ausgrabung“ (Standort: Streckenabschnitt Osterburken-Bofsheim).

Der überdimensionale Granitstein von 16 Tonnen ist bis über die Hälfte in der Erde begraben. Die Form des Steins unterscheidet sich von einem Findling. Er wird vom Künstler bearbeitet, folgt jedoch keiner figürlichen Form, sondern weist lediglich Spuren einer menschlichen Bearbeitung auf.

In unmittelbarer Nähe zum Stein befindet sich ein Werkzeugstand, in dem Schaufeln, Spaten und Bürsten aufbewahrt werden. Der Besucher kann mit diesen Werkzeugen die Ausgrabung weiter fortführen und einen Teil der Skulptur nach und nach freilegen. Es handelt sich um keine Ausgrabung zu Forschungs-zwecken, sondern um eine „lustvolle Suche nach dem Verborgenen“. Das Ziel ist der Prozess, die Partizipation des Besuchers, und dessen Vorstellungskraft anzuregen. Dass der Betrachter dabei tatsächlich selbst aktiv wird, ist nicht zwingend notwendig. Es kommt Shimokawa vielmehr auf den gedanklichen Prozess des Betrachters an: der Ausgrabungsprozess kann auch nur gedanklich fortgeführt werden. So wird der Betrachter Teil der künstlerischen Arbeit, er partizipiert an ihrer Veränderung und bestimmt das Kunstwerk so ein Stück weit selbst mit. Er wird Teil der Skulptur.

Die neuen Skulpturen - NRIO

NRIO - Skulptur von Franziska Jaschek01.04.2019 | Bis zur Eröffnungsveranstaltung am 19. Mai 2019 stellen wir die 2019 neu installierten Kunstwerke hier vor. Heute erfahren Sie Näheres zum Kunstwerk von Franziska Jaschek mit dem Titel „NRIO“ Natürlich Radfahren im Odenwald (Standort: Streckenabschnitt Rosenberg/Osterburken).

Die Skulptur besteht aus 14 verschiedenen Radwegformen, die in Metallrohren gebogen zu einer Skulptur vereint werden sollen. Mit in die Formgebung eingeflossen sind alle verzeichneten Radwege der Odenwald-Region: der Drei Täler-Radweg, der Neckartal-Radweg, der Odenwald-Madonnen-Radweg, der Drei Länder-Radweg, der Grünkern-Radweg, der Skulpturenradweg, die Kurpfalzachse, der Erftal-Mühlen-Radweg, die Wanderbahn, der Main-Tauber-Fränkischer Radachter, der Main-Neckar-Radweg, der Salz & Sole-Radweg, der Limesradweg und der Mountainbike-Rundkurs Waldbrunn. Alle geografischen Besonderheiten, Gabelungen und Wegbiegungen hat Franziska Jaschek in Formen abstrahiert und in NRIO einfließen lassen.

„Lustvolle Suche nach dem Verborgenen“

In Aktion: Bildhauer Shimokawa möchte es Besuchern „seiner“ Skulptur ermöglichen, zu Schaufel, Spaten und Bürste zu greifen und diesen 16 Tonnen schweren Granitstein, der zurzeit noch „offen“ liegt, wie bei einer Ausgrabung freizulegen. Gespannt ist er auf die Reaktion der Zaungäste – und deren „Vorstellung der skulpturalen Form und Masse unter der Erde“. 15.11.2018 | Skulpturenradweg: 77 Kilometer lange Strecke erhält Zuwachs / FN trafen Bildhauer Shimokawa, der gestern zwischen Bofsheim und Rosenberg an seinem „Werk“, einem 16-Tonnen-Granitstein, „feilte“

Der Skulpturenradweg, der auf 77 Kilometern Kunst und Erholung vereint, erfährt zwölf Jahre nach seiner Eröffnung eine Erweiterung: Sieben neue Kunstwerke kommen nach und nach hinzu – und ergänzen die bisher aufgestellten 18 Skulpturen. Jeweils eines erhalten die Kommunen Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach. Zwei Skulpturen werden auf Gemarkung der Stadt Buchen zu bestaunen sein, die neu an den Weg angebunden wird. Gestern Vormittag besuchten die
FN das „Werk“ von Shinroku Shimokawa, das seit wenigen Tagen zwischen Bofsheim und Rosenberg bestaunt werden kann. Dabei kamen sie mit dem Künstler und Bildhauer ins Gespräch, der mit Schaufel und Spaten „bewaffnet“ fleißig bei der Arbeit war.

Das erste neue Kunstwerk steht im Kirnautal

Die Skulptur "NRIO" der Künstlerin Franziska Jaschek (Miltenberg)20.08.2018 | Bis zum Frühjahr 2019 erhält der im Jahr 2006 eröffnete Bauländer Skulpturen-Radweg, der über die Gemarkungen von Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach führt, sieben neue Kunstobjekte; zugleich wird auch die Stadt Buchen in die Streckenführung eingebunden. Das erste neue Kunstwerk wurde soeben zwischen Rosenberg und Osterburken aufgestellt.

"Skulpturen am Radweg - Kunst in der Landschaft" lautete der Titel des Skulpturen-Radweges, der auf einer Strecke von 77 Kilometern touristische Ziele der Bauland-Gemeinden Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach verbindet und dabei Kunst in der Landschaft buchstäblich "erfahrbar" macht. Die fünf Mitgliedsgemeinden des Zweckverbandes Regionaler Industriepark Osterburken (RIO) haben damit ein außergewöhnliches Projekt umgesetzt, angestoßen vom damaligen Seckacher Bürgermeister Ekkehard Brand und gefördert vom Land Baden-Württemberg und der Europäischen Union. Die Kombination aus Radl-Spaß und Kunstvergnügen hat inzwischen viele Freunde aus nah und fern gefunden.

Mobiles Kunstvergnügen: Skulpturenradweg wird erweitert

© Florian Ried: Kreisverkehr, Foto: Vanessa Seeberg27.01.2018 | Neuer Wettbewerb mit drei Kunstakademien bringt sieben weitere Werke in die Metropolregion

Skulpturen am Radweg – Kunst in der Landschaft lautet der Titel des 2006 eröffneten Skulpturenradwegs im nordbadischen Neckar-Odenwald-Kreis. Diese „Tour de Skulptur“ beinhaltet 18 zeitgenössische Werke. Künstler aus der Region sowie Absolventen der Kunstakademien Stuttgart, Karlsruhe und Burg Giebichstein wurden 2005 dazu aufgefordert, ihre Arbeiten einzureichen. Eine Fachjury namhafter Kunstkenner wählte die besten Werke aus. Die 77 Kilometer lange Radstrecke wurde damals möglich durch eine enge Partnerschaft der fünf Gemeinden Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach, die in dem 1979 gegründeten Zweckverband Regionaler Industriepark Osterburken (RIO) zusammen arbeiten.