Skulpturen

Nach Gemeinden:

Kunst in der Natur

Noch dazu Werke, auf die man sich auf den ersten Blick vielleicht keinen Reim machen kann oder die gar Abwehrreaktionen auslösen

Aktuelles - Skulpturenradweg | Skulpturen am Radweg - Kunst in der Landschaft

Aktuelle Mitteilungen über den Skulpturenradweg…

Schienenersatzverkehr bis 10. September

Schienenersatzverkehr vom 27. Juli bis 10. September05.08.2019 | Wegen umfangreicher Gleis- und Weichenerneuerung zwischen Mosbach-Neckarelz und Osterburken wird in den Sommerferien Baden-Württemberg ein Schienenersatzverkehr für die S-Bahnlinien S1 + S2 eingerichtet.

Die Sperrzeit ist vorgesehen vom 27. Juli bis 10. September 2019. Um die für Sie beste Reisemöglichkeit zu ermitteln, empfehlen wir die elektronische Verbindungsauskunft oder die DB-Navigator-App. Die ebenfalls in diesem Bereich verkehrenden Züge der AVG-Linie S41 (Heilbronn-) Mosbach (bd.) entfallen zusätzlich in der Zeit vom 19. August bis 10. September zwischen Neckarelz und Mosbach.

Achtung: Die entfallenden Züge werden größtenteils durch Busse ersetzt, bei denen die Fahrradmitnahme nicht möglich ist!

pdfSchienenersatzverkehr Mosbach-Neckarelz-Osterburken |717.43 kB

Großartige Kunst in herrlicher Landschaft

„18 plus 7“ Vernissage und Eröffnungsfeier des erweiterten Skulpturenradwegs fanden im Rahmen des „Borkemer Brückenfestes“ statt23.05.2019 | „18 plus 7“ Vernissage und Eröffnungsfeier des erweiterten Skulpturenradwegs fanden im Rahmen des „Borkemer Brückenfestes“ statt.

Die Erfolgsgeschichte des Skulpturenradweges, die vor 13 Jahren begann, wird fortgesetzt. Der Skulpturenradweg, ein außergewöhnliches Projekt, wurde durch sieben neue Kunstwerke – zwei davon auf Buchener Gemarkung – ergänzt. Von einem „sonnigen Anlass“ sprach Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm in seinem Grußwort zur Vernissage und Eröffnungsfeier „18 plus 7“, der Erweiterung des Skulpturenradweges, am Sonntag im Rahmen des Brückenfestes in der Römerstadt.

„Underground“ von Markus Gehrig

„Underground“ von Markus Gehrig13.05.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Markus Gehrig  „Underground“ (Standort: Streckenabschnitt Adelsheim-Sennfeld).

Markus Gehrig nimmt mit seiner geplanten Skulptur Bezug auf die geologischen Besonderheiten der Region Osterburken. Underground ist ein Fahrstuhl aus Stahlprofilen und Aluminium, der auf freiem Feld steht und durch seine gebräuchliche Größenabmessung als benutzbar erscheint. Jedoch ist die Tür geschlossen. Durch den Türspalt dringt das Licht der Kabine nach außen und deutet an, dass der Fahrstuhl zur Fahrt bereit steht. Es wird suggeriert, dass die Fahrt unter die Erde geht. Wie tief, wohin und zu welchem Zweck erschließt sich dem Betrachter nicht. Taster und Anzeige fehlen.

Sonntag, 19. Mai 2019 – Drei begleitete Radtouren auf dem Skulpturenradweg

Sieben neue Skulpturen ergänzen die nunmehr 77 km lange Radwegroute. Sieben Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademien Stuttgart, Nürnberg und Karlsruhe wurden durch eine Jurysitzung namhafter Künstler, Professoren der Akademien und Vertretern von Stadt und Region ausgewählt, sich auf unserem Radweg zu präsentieren. Nutzen Sie die Möglichkeit und kommen Sie persönlich mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch.

Anlässlich der Eröffnung  am 19. Mai 2019 bieten wir Ihnen drei  begleitete Radtouren auf dem Skulpturen Radweg an. Ziele sind jeweils die Standorte der neuen Skulpturen. An diesem Tag sind alle Künstlerinnen und Künstler vor Ort.

Treffpunkt ab 13:00 Uhr unter der Brücke in Osterburken. Eine Fahrrad Abstellmöglichkeit finden Sie in der Brunnengasse (Parkplatz Schuhhaus Leitz).

„Licht lautlos“ von Laila Auburger

Licht, lautlos (2018)06.05.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Laila Auburger mit „Licht lautlos“ (Standort: Streckenabschnitt Bofsheim-Eberstadt).

Licht, lautlos“ stellt eine begehbare Skulptur aus Holz und Stein dar, die zugleich als Camera Obscura funktioniert. Eine Camera Obscura (lat. camera = Kammer; obscura = dunkel) besteht aus einem dunklen Raum, in welchen durch ein kleines Loch in der Außenwand Licht auf eine Wandinnenfläche fällt. Hierbei wird der Außenraum spiegelverkehrt in den Innenraum projiziert und somit ein nur schemenhaftes Abbild der Realität geschaffen.

„Welle“ von Nina Laaf

„Welle“ von Nina Laaf29.04.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Nina Laaf „Welle“ (Standort: Streckenabschnitt Seckach-Zimmern).

Die Skulpturenlandschaft Welle wurde inspiriert durch die Landschaft des Odenwaldes und greift die Besonderheiten der Umgebung spielerisch auf. Die Landschaft der Metropolregion bietet ihren Besuchern und den Bewohnern der Region alles: Felder, ganze Waldlandschaften, Wiesen. Alles, bis auf das Element Wasser.

Mit diesem Wissen entwickelte Nina Laaf eine Szenerie in der Landschaft – sie holt das Meer nach Osterburken.

"Sculpture for the road" von Nino Maaskola

"Sculpture for the road" (2018) von Nino Maaskola 23.04.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Nino Maaskola „Sculpture for the road“ (Standort: Ravenstein-Merchingen).

Für Sculpture for the road will der Künstler zwei großformatige Aluminiumgüsse fertigen. 

Diese 1,8 m hohen Aluminiumplatten werden zerbrochen, um vier großformatige Stelen entstehen zu lassen. Die Zufälligkeit in der Entstehung der Gussoberfläche wird durch die Komponente der Zufälligkeit des Bruchs noch verstärkt. Die genauen Bruchstellen lassen sich im Detail nicht voraus planen. Maaskola spielt hier auf verschiedene Weise mit den Gesetzmäßigkeiten des Materials Aluminium.

Skulptur "Subterran" von Jochen Damian Fischer

Skulptur "Subterran" von Jochen Damian Fischer15.04.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Jochen Damian Fischer mit  „Subterran“ (Standort: Streckenabschnitt Bödigheim-Buchen).

Für Subterran entwarf Fischer einen sechs Meter langen Tunnel unter der Erde. Über eine Treppe soll der Besucher auf diesen mit Wellstahl verkleideten Weg in die Unterwelt geleitet werden. Der Tunnel und dessen Verlauf sind von außen nicht zu erkennen.

Der schmale Weg führt über zwei Knickstellen in das Innere eines Zylinders: Das Tageslicht wird unterbrochen, man erkennt kaum die Hand vor Augen. Der Gang wird bestimmt durch die niedrige Raumhöhe, den Klang der eigenen Schritte und den spärlichen Lichteinfall. Es ist das Gefühl, eine Parallelwelt zu betreten, vom außen abgeschirmt zu sein – aufregend, beklemmend; ein ganz eigenes Raumerlebnis eröffnet sich.

Skulptur „Ausgrabung“ von Shinroku Shimokawa

„Ausgrabung“ Shinoroku Shimokawa 08.04.2019 | Heute erhalten Sie Informationen zum Kunstwerk von Shinroku Shimokawa mit dem Titel „Ausgrabung“ (Standort: Streckenabschnitt Osterburken-Bofsheim).

Der überdimensionale Granitstein von 16 Tonnen ist bis über die Hälfte in der Erde begraben. Die Form des Steins unterscheidet sich von einem Findling. Er wird vom Künstler bearbeitet, folgt jedoch keiner figürlichen Form, sondern weist lediglich Spuren einer menschlichen Bearbeitung auf.

In unmittelbarer Nähe zum Stein befindet sich ein Werkzeugstand, in dem Schaufeln, Spaten und Bürsten aufbewahrt werden. Der Besucher kann mit diesen Werkzeugen die Ausgrabung weiter fortführen und einen Teil der Skulptur nach und nach freilegen. Es handelt sich um keine Ausgrabung zu Forschungs-zwecken, sondern um eine „lustvolle Suche nach dem Verborgenen“. Das Ziel ist der Prozess, die Partizipation des Besuchers, und dessen Vorstellungskraft anzuregen. Dass der Betrachter dabei tatsächlich selbst aktiv wird, ist nicht zwingend notwendig. Es kommt Shimokawa vielmehr auf den gedanklichen Prozess des Betrachters an: der Ausgrabungsprozess kann auch nur gedanklich fortgeführt werden. So wird der Betrachter Teil der künstlerischen Arbeit, er partizipiert an ihrer Veränderung und bestimmt das Kunstwerk so ein Stück weit selbst mit. Er wird Teil der Skulptur.

Die neuen Skulpturen - NRIO

NRIO - Skulptur von Franziska Jaschek01.04.2019 | Bis zur Eröffnungsveranstaltung am 19. Mai 2019 stellen wir die 2019 neu installierten Kunstwerke hier vor. Heute erfahren Sie Näheres zum Kunstwerk von Franziska Jaschek mit dem Titel „NRIO“ Natürlich Radfahren im Odenwald (Standort: Streckenabschnitt Rosenberg/Osterburken).

Die Skulptur besteht aus 14 verschiedenen Radwegformen, die in Metallrohren gebogen zu einer Skulptur vereint werden sollen. Mit in die Formgebung eingeflossen sind alle verzeichneten Radwege der Odenwald-Region: der Drei Täler-Radweg, der Neckartal-Radweg, der Odenwald-Madonnen-Radweg, der Drei Länder-Radweg, der Grünkern-Radweg, der Skulpturenradweg, die Kurpfalzachse, der Erftal-Mühlen-Radweg, die Wanderbahn, der Main-Tauber-Fränkischer Radachter, der Main-Neckar-Radweg, der Salz & Sole-Radweg, der Limesradweg und der Mountainbike-Rundkurs Waldbrunn. Alle geografischen Besonderheiten, Gabelungen und Wegbiegungen hat Franziska Jaschek in Formen abstrahiert und in NRIO einfließen lassen.

„Lustvolle Suche nach dem Verborgenen“

In Aktion: Bildhauer Shimokawa möchte es Besuchern „seiner“ Skulptur ermöglichen, zu Schaufel, Spaten und Bürste zu greifen und diesen 16 Tonnen schweren Granitstein, der zurzeit noch „offen“ liegt, wie bei einer Ausgrabung freizulegen. Gespannt ist er auf die Reaktion der Zaungäste – und deren „Vorstellung der skulpturalen Form und Masse unter der Erde“. 15.11.2018 | Skulpturenradweg: 77 Kilometer lange Strecke erhält Zuwachs / FN trafen Bildhauer Shimokawa, der gestern zwischen Bofsheim und Rosenberg an seinem „Werk“, einem 16-Tonnen-Granitstein, „feilte“

Der Skulpturenradweg, der auf 77 Kilometern Kunst und Erholung vereint, erfährt zwölf Jahre nach seiner Eröffnung eine Erweiterung: Sieben neue Kunstwerke kommen nach und nach hinzu – und ergänzen die bisher aufgestellten 18 Skulpturen. Jeweils eines erhalten die Kommunen Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach. Zwei Skulpturen werden auf Gemarkung der Stadt Buchen zu bestaunen sein, die neu an den Weg angebunden wird. Gestern Vormittag besuchten die
FN das „Werk“ von Shinroku Shimokawa, das seit wenigen Tagen zwischen Bofsheim und Rosenberg bestaunt werden kann. Dabei kamen sie mit dem Künstler und Bildhauer ins Gespräch, der mit Schaufel und Spaten „bewaffnet“ fleißig bei der Arbeit war.

Das erste neue Kunstwerk steht im Kirnautal

Die Skulptur "NRIO" der Künstlerin Franziska Jaschek (Miltenberg)20.08.2018 | Bis zum Frühjahr 2019 erhält der im Jahr 2006 eröffnete Bauländer Skulpturen-Radweg, der über die Gemarkungen von Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach führt, sieben neue Kunstobjekte; zugleich wird auch die Stadt Buchen in die Streckenführung eingebunden. Das erste neue Kunstwerk wurde soeben zwischen Rosenberg und Osterburken aufgestellt.

"Skulpturen am Radweg - Kunst in der Landschaft" lautete der Titel des Skulpturen-Radweges, der auf einer Strecke von 77 Kilometern touristische Ziele der Bauland-Gemeinden Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach verbindet und dabei Kunst in der Landschaft buchstäblich "erfahrbar" macht. Die fünf Mitgliedsgemeinden des Zweckverbandes Regionaler Industriepark Osterburken (RIO) haben damit ein außergewöhnliches Projekt umgesetzt, angestoßen vom damaligen Seckacher Bürgermeister Ekkehard Brand und gefördert vom Land Baden-Württemberg und der Europäischen Union. Die Kombination aus Radl-Spaß und Kunstvergnügen hat inzwischen viele Freunde aus nah und fern gefunden.

Mobiles Kunstvergnügen: Skulpturenradweg wird erweitert

© Florian Ried: Kreisverkehr, Foto: Vanessa Seeberg27.01.2018 | Neuer Wettbewerb mit drei Kunstakademien bringt sieben weitere Werke in die Metropolregion

Skulpturen am Radweg – Kunst in der Landschaft lautet der Titel des 2006 eröffneten Skulpturenradwegs im nordbadischen Neckar-Odenwald-Kreis. Diese „Tour de Skulptur“ beinhaltet 18 zeitgenössische Werke. Künstler aus der Region sowie Absolventen der Kunstakademien Stuttgart, Karlsruhe und Burg Giebichstein wurden 2005 dazu aufgefordert, ihre Arbeiten einzureichen. Eine Fachjury namhafter Kunstkenner wählte die besten Werke aus. Die 77 Kilometer lange Radstrecke wurde damals möglich durch eine enge Partnerschaft der fünf Gemeinden Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach, die in dem 1979 gegründeten Zweckverband Regionaler Industriepark Osterburken (RIO) zusammen arbeiten.